Topic: le tombeau: werke die uns anschauen III

"(...) Le tombeau, quand je le vois, me regarde jusqu'au tréfonds dans la mesure même où il me montre que j'ai perdu ce corps qu'il recueille en son fond. Il me regarde aussi, bien sûr, parce qu'il impose en moi l'image impossible à voir de ce qui me rendra l'égal et le semblable de ce corps dans mon propre destin futur de corps s'évidant, gisant et disparaîssant dans un volume plus ou moins semblable."
Ich lasse eifach die Zitate in der Originalsprache. Die Herangehensweise von Morris geht deutlich in Richtung antropomorphie. Die Säule von unserer Performance ist erst eine stehende Säule und danach eine liegende Säule. Es handelt sich von einer Hülle. Dabei sind die Dimensionen deutlich vergrösst (2,44mX0,61m). Vielleicht ist das für die "grosse Geste" des Theaters. Vielleicht aber auch nicht. Ich will da mehr lesen. Wieso sind diese Säulen grösser als wir?

Re: le tombeau: werke die uns anschauen III

Hmmm... da geht es mir dann aber wie Dir: das antropomorphe interessiert mich weit weniger. Didi sagt zwar ganz klar, dass wir keine kiste ansehen können, ohne an uns und unser grab zu denken, aber ich glaube, dass es mehr ist als REPRESENTATION (in diesem Sinne).

Vielleicht sind sie deswegen größer!?

Und dadurch, dass wir für die PERFORMANCE vorher thematisieren, dass jemand IN der Säule stehen könnte, löst sich die Repräsentation doch auf, oder? Wir müssen keinen Menschen mehr sehen, weil wir uns fragen, ob er da drin ist. Wenn dann das Blut herausfließt, ist das weniger ein Zeichen für, als ein Rätsel.

Mehr als Antropomorphie interessiert mich, was Friedrich Meschede über Tony Smith' Kubus gesagt hat. ( siehe der entsprechende Post: )

http://encyclopediaworldart.wordpress.com/2008/09/16/gegenstandslose-kunst/