Topic: thoughts for BLACK CUBE, October 09

ich halte das thema black cube immer noch für gut, aber ich bin auch skeptisch was die aufarbeitung und präsentation des wissens betrifft. ich hab zwei ideen/gedanken:
1) vielleicht könnte man ja statt unserer eigenen erfahrung, den bericht von tony smith nehmen, wie er diese box auf dem schreibtisch sieht, die autofahrt in der nacht und soweiter. wir könnten tatsächlich in die rolle von tony smith schlüpfen, eine interview-situation spielen... Tony Smith ist aber nicht wichtig für mich, mir geht es um die situation. die interessiert mich. und darum eine situation bei unserem publikum zu kreieren, wo die sich auf ihre eigenen gefühle verlassen müssen. das ist doch das entscheidende: das eigene gefühl, das eigene erlbenis und nicht das, was jemand dir sagt, wie es ist oder zu sein hat! wie kann man das freisetzen?
2) was mich am black cube sehr interessiert, ist die frage von präsenz und die frage von raum. d.h. die körperliche anwesenheit von uns und etwas anderem im ausstellungsraum. darüebr schreibt eben O'Doherty viel: die trennung von auge und Körper in der klassischen gallerie. das müsste man jetzt aber auch in unsrer arbeit aufgreifen, damit spielen. eine face-to-face-theater-situation wird dem nicht gerecht. stattdessen müssten wir die körperliche präsenz jedes zuschauers im raum herausarbeiten, erfahrbar machen. vielleicht eben durch unsere abwesenheit, durch einen akustischen vortrag ohne körper, durch dunkelheit... die nacht als ort - auch sehr wichtig! können wir damit arbeiten? Erster Teil:  ein dunkler Raum ohne stühle, das publikum darin, ein virtrag von band. Zweiter Teil: eine Vortragssituation mit Licht und Sitzreihen und uns...