Topic: two quotes from O'Doherty for BLACK CUBE

There are two quotes from O'Doherty that I believe are important for the LP we are doing now: The first one is simple, it relates to the darkness/night:
Seiner Sicht beraubt, hielt [der Zuschauer] sich an sich selbst und entwickelte aus sich den Inhalt des Ereignisses. [In einem Instant-Kunstwerk] verschmelzen die beiden Träger von Erwartungen, die Galerie und der Betrachter, im weißen Raum zu einem einzigen System. (117)

The other one is more complex and I want to discuss this sometime this week. There are 2 things here: 1) the separation between eye and body, which is important for the question of size of the cube. and for the whole first part of course. 2) the idea of absence. I don't understand his point, but of course i can realte to the idea of absence in Die.
„Zuerst nahm das Auge von dem Objekt wie von einem Gemälde Besitz, und dann führte der Körper das Auge um das Werk herum. Dies bewirkte ein feedback zwischen der Bestätigung der Erwartung und der bis dahin latent gebliebenen körperlichen Empfindung. Auge und Betrachter verschmelzen dabei nicht miteinander, sondern arbeiten aus gegebenem Anlass zusammen. Das fein eingestellte Auge erhielt einige Sinnesdaten von der Seite des Körpers, den es verlassen hatte (Empfindung von Schwerkraft, Bewegung etc.). […] Der Betrachter und das Auge sind die Notare unserer Erfahrung. Sie begleiten uns, wenn wir eine Galerie betreten, und die Einsamkeit unserer Kunstwanderungen ist obligatorisch, weil wir die ganze Zeit ein kleines Seminar mit unseren Stellvertretern halten. In diesem Sinne sind wir nicht da. Vor einem Kunstwerk gegenwärtig zu sein, heißt, dass wir uns zugunsten von Auge und Betrachter absentieren, die uns berichten, was wir gesehen hätten, wären wir da gewesen. Das abwesende Kunstwerk ist uns oft näher als das gegenwärtige. (Ich glaube, dass Rothko dies besser als jeder andre Künstler verstand.) Diese komplexe Struktur der Kunstwahrnehmung ist unser Trip nach „Anderswo“, sie ist eine fundamentale Bedingung unserer provisorisch eingerichteten moderne Identität, die von unseren labilen Sinnen immer wieder aufgerichtet wird.“ (63 / 65)

So let's keep these two in mind!!